Gaetano d'Espinosa - Violine

 
 
Der in Palermo geborene Gaetano d´Espinosa genoss in seiner Heimat, Italien, eine umfangreiche Ausbildung in Violine (bei Mihai Spinei und Salvatore Accardo), Klavier, Komposition (bei Turi Belfiore) und Philosophie. Seine Karriere als Musiker begann er als Violinist in dem Orchestra da Camera Italiana und dem Mahler Chamber Orchestra, gefolgt von einem Engagement in der Staatskapelle Dresden in den Jahren 2001 bis 2008, wo er ab 2003 die Position des Stellvertretenden Konzertmeisters ausgefüllt hat.
 
 
Während seiner Dresdner Zeit als Orchestermusiker entfaltete Gaetano d'Espinosa seine längst gehegte Leidenschaft für das Dirigieren und bekam die Möglichkeit, dem Maestro Fabio Luisi, der sein Mentor wurde, in verschiedenen Produktionen zu assistieren.
 
 
Im Jahr 2008 gab er seine Stelle im Orchester auf, um sich ausschließlich dem Dirigieren zu widmen. Zu seinem wichtigsten Debüt als Dirigent gehört die Wiederaufnahme von Verdi´s "La Traviata" an der Sächsischen Staatsoper Dresden im Jahr 2010.
 Im Jahr 2012 wurde Gaetano d'Espinosa zum Ersten Gastdirigenten des Orchestra Sinfonica di Milano „Giuseppe Verdi“ ernannt, eine Position, die er bis heute innehat.
 Am Teatro "Carlo Felice" in Genua leitete er im Jahre 2011 Aufführungen von Leoncavallos "Pagliacci", in der Inszenierung von Franco Zeffirelli, und 2013 Verdis "La Traviata". An der Oper Graz dirigierte er 2011 Verdis "Otello", gefolgt von Donizettis "Maria Stuarda" im Jahr 2012. Ebenfalls im Jahr 2012 übernahm er kurzfristig eine von Presse und Publikum gefeierte Produktion von Puccinis "Il Trittico" an der Opera de Lyon.
 
 
https://www.medici.tv/en/operas/il-trittico-gianni-schicchi-puccini-david-pountney-opera-lyon/
 
 
Mit dem Teatro La Fenice in Venedig verbindet ihn seit 2011 eine stete Zusammenarbeit sowohl im Symphonischen-, als auch im Opernbereich, mit Aufführungen von Verdis "La Traviata" und einer Neuinszenierung von Bellinis "Norma", in der Regie und Ausstattung von Kara Walker, im Jahr 2015. Aufführungen von "Cavalleria Rusticana" (Mascagni) und "Rigoletto" (Verdi) brachten ihn zum Teatro dell Opera di Roma im Jahr 2013 und erneut Jahr 2015. Seit seinem Debüt im Jahr 2012, ist Gaetano d'Espinosa jährlich zum Orchestra della RAI di Torino für Konzerte und Rundfunkaufnahmen zurückgekehrt. Das Orchestra dell' Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom lud ihn im Jahr 2012 und wiederholt im Jahr 2014 für Symphoniekonzerte ein. Er tritt regelmäßig mit renommierten japanischen Orchestern auf, zu denen NHK Orchestra in Tokio (2012, 2014), Japan Century Orchestra in Osaka (2011, 2016 ), Tokyo Metropolitan Orchestra (2014), Osaka Philharmonic (2014), Gunma Symphony Orchestra (2011, 2016), Hyogo PAC Orchestra (2014, 2015) und PMF Festival Orchestra in Sapporo (2010, 2014) gehören. Einladungen von Sinfonia Varsovia und Poznan Philharmonic vervollständigen seinen Kalender ebenso wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre de l'Ile de France, den Bamberger Symphonikern, dem Orchestre National de Belgique, den Prager Philharmoniker, die Kremerata Baltica - um nur einige zu nennen.
 Bemerkenswert unter Gaetano d'Espinosas Produktionen ist Bartóks "Herzog Blaubarts Burg" (Mailand, 2015), wie auch die halb-szenische Produktion von "Die Fledermaus", im Rahmen der der Mailänder Expo 2015, zu bezeichnen. 
Gaetano d'Espinosa widmet sich als Dirigent auch Werken zeitgenössischer Komponisten. In seiner Eigenschaft Komponist und gleichzeitig als Solist, führte er im Jahr 2005 mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Arming sein eigenes „Konzert für Violine" auf. Sein Werk "Andante für Dimitrij" für Streichorchester, wurde seit der Uraufführung 2014 mehrfach von verschiedenen Orchestern aufgeführt.
 
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